14. Juli 2017

Beitragsfreiheit und Qualitätsverbesserungen gehen Hand in Hand

Zum Abschluss der Kita-Aktionswoche der Linksfraktion, erklärt der Landtagsabgeordnete Dr. Andreas Bernig:

Beitragsfreiheit und Qualitätsverbesserungen gehen Hand in Hand

Mein Besuch in der Kita „Sonnenschein“ in Schenkenberg hat die politische Zielrichtung der Linken bestätigt. Es gab viel Anerkennung durch die Erzieher*innen für die unter Rot-Rot durchgesetzten Fortschritte bei der Qualität der Kitas.

In den vergangenen Jahren haben wir viermal den Betreuungsschlüssel von anfangs 1:7 bzw. 1:13 auf künftig 1:5 bzw. 1:11 verbessert. Wir haben mit der Erhöhung der Leitungsfreistellung und dem Kita-Investitionsprogramm zentrale Wünsche der Träger erfüllt. All diese Qualitätsverbesserungen führen zu einem Anstieg der Kita-Ausgaben des Landes von 147 Mio. Euro in 2009 auf 404 Mio. Euro in 2018.

DIE LINKE hat aber auch Eltern und ihre finanziellen Belastungen im Blick. Zugang zu Bildung unabhängig von Geldbeutel bleibt unser Grundsatz. Darum war und ist unsere Forderung nach der Beitragsfreiheit richtig.

Es darf kein „Entweder – Oder“ geben. Wir wollen Qualitätsverbesserung und Beitragsfreiheit, beides sind zwei Seiten derselben Medaille.

Im Rahmen der Praktika und Besuche vor Ort gab es Hinweise für mehr Anerkennung des Erzieher-Berufes, für eine bessere Finanzierung der tatsächlichen Betreuungszeiten, Berücksichtigung der Inklusion bei der Personalbemessung und ein Appell, die Ausbildung qualitativ und quantitativ zu verbessern. Und auch mehr Spielzeug ist gefragt. „Da haben wir für den 20. Geburtstag der Kita „Sonnenschein“ einen guten Tipp bekommen“, so Andreas Bernig.