19. Juni 2017

Schulessen verbessern und künftig Äpfel aus der Region

Die rot-rote Landesregierung hat ein Projekt zur qualitativen Verbesserung der Schulverpflegung in Brandenburg initiiert. Außerdem wird ab Herbst ein sogenanntes Schulobstprogramm für Grund – und Förderschulen aufgelegt.

Dazu erklärt das Mitglied des Landtages Dr. Andreas Bernig aus Potsdam-Mittelmark:

 

Schulessen verbessern und künftig Äpfel aus der Region

 

Zur Verpflegungslage in den Schulen präsentiert die Vernetzungsstelle Schulverpflegung im Land Brandenburg aktuelle Zahlen. Daraus wird deutlich, dass in 26 Prozent der Schulen allein der Schulträger über das Essen entscheidet.

Wir setzen jedoch auf Mitbestimmung und deshalb wird die Projektagentur gGmbh (auch Träger der Vernetzungsstelle Schulverpflegung in Brandenburg) in den Jahren 2017 und 2018 die Schulen beim Aufbau von Mensa-AGs unterstützen. In einigen Schulen arbeiten solche AGs bereits.


Ihr Ziel ist es, die Interessen aller Gruppen, d.h. von Schülern, Eltern, von Caterern und Schulleitung, ggf. Schulträgern zu koordinieren und sich gemeinsam auf entsprechende Menüs zu verständigen. Nähere Informationen sind hier abrufbar.

Außerdem sollen Kinder an Grund- und Förderschulen in Brandenburg künftig kostenlos Äpfel aus der Region erhalten. Das Landesprogramm „Schulobst“ läuft im Herbst 2017 an. Das Land stellt für 2017 und 2018 jeweils 100.000 Euro bereit. 200 Schulen können sich bis zum 30.Juni bewerben und erhalten je 500 Euro für den Kauf von Obst bei märkischen Erzeugern. Zudem soll den Schülern Wissen über Gesundheit, Verbraucherschutz und nachhaltige Landwirtschaft vermittelt werden.

Anbei ein Link zu den Angaben zum Schulobstprogramm und zum Bewerbungsformular:

http://lelf.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.517397.de