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Frühschoppen in Wusterwitz

Schon traditionsgemäß hatte der Landtagsabgeordnete Dr. Andreas Bernig am 28. April 2019 zum Frühschoppen in das „Zum Bootshaus am See“ eingeladen.

Sogleich wurde diskutiert, warum die LINKE so wenig wahrnehmbar sei und ob man nicht mehr in der Koalition miteinander  rede. Andreas Bernig musste bestätigen, dass es in der letzten Zeit mehrfach zu Unstimmigkeiten in der Koalition kam, die Ralf Christoffers von Seiten der SPD als unprofessionell bezeichnet hatte. Der Landtagswahlkampf rücke halt näher. Auch sei es leichter aus der Opposition heraus  Forderungen zu stellen, als über Kompromisse in Regierungsverantwortung zu reden. Die AfD mache zum Beispiel Vorschläge ohne zu sagen, wie sie finanziert werden sollen. Das sei die Verantwortung der Regierenden. Wenn sie Finanzierungsvorschläge macht dann sind es Kürzungen in der Flüchtlingspolitik oder beim Kampf gegen den Rechtsextremismus.

Um in der Öffentlichkeit erkennbarer zu werden bleibe nur der Weg zu den Bürgern hin um mit ihnen zu reden und auch Zusammenhänge darzustellen. Man muss auch konstatieren, dass Erfolge, die man von oben verkünde, vor Ort oft ganz anders aufgenommen werden. Das in den Gemeinden mit dem Landesentwicklungsplan  mehr Wohnungen  gebaut  werden können oder die Gemeinden über das Finanzausgleichgesetz 800 Mill. € mehr bekommen, wird als selbstverständlich aufgenommen.

In der lockeren Gesprächsrunde ging es dann vom Frieden, über die Bundeswehr bis zu Wolf und Bieber hin zum Mückenbusch, wo 2 gesunde Eichen weichen mussten, nur um die neue Straße zu begradigen.

Auch praktische Fragen der Arbeit in der Gemeindevertretung wurden besprochen und der Wunsch geäußert doch öfter Hilfe von „oben“ zu bekommen.

So war der Frühschoppen ein Fundus für den Landtagsabgeordneten aber auch Erfahrungsaustausch zwischen  Gemeindevertretern und Bürgern.

Ein schöner Sonntagvormittag!

Dr. Andreas Bernig

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