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Pflicht zur Arbeitszeiterfassung stärkt Arbeitnehmerrechte

Heute hat der Europäische Gerichtshof die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gestärkt. Unternehmen sollen künftig verpflichtet werden, die täglichen Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten systematisch zu erfassen. Dazu erklärt der Sprecher für Arbeitsmarktpolitik und Gewerkschaften der LINKEN im Landtag, Dr. Andreas Bernig:

„Das Urteil des EuGH stellt einen wichtigen Schritt dar, um unzulässige Arbeitszeit-Überschreitungen zu verhindern. Das schützt die Arbeitnehmerrechte, wie sie in den EU-Richtlinien und in der EU-Grundrechtecharta festgelegt sind. Außerdem erschwert es Unternehmen, den gesetzlichen Mindestlohn durch unbezahlte Mehrarbeit zu umgehen. Sehr gut!

Das deutsche Arbeitszeitgesetz regelt bisher nur die Registrierung von Überstunden, die über die reguläre Arbeitszeit von acht Stunden am Tag hinausgehen. Dies nutzt jedoch nur, wenn auch die übrige Arbeitszeit erfasst wird.“