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Racheakt an Vize- Betriebsratsvorsitzenden!

Im Zusammenhang mit dem Arbeitsgerichtstermin am 08.08.2019; 12.30 Uhr am Arbeitsgericht Brandenburg zur fristlosen Kündigung des Vize-Betriebsratsvorsitzenden Andreas Kutsche durch die Geschäftsleitung des Klinikums Brandenburg (Zustimmungsersetzungsverfahren, Kündigung Kutsche) erklärt der Sprecher für Arbeitsmarktpolitik und Gewerkschaften Dr. Andreas Bernig:

Racheakt an Vize- Betriebsratsvorsitzenden!

Geschäftsleitung muss fristlose Kündigung zurücknehmen!

Die fristlose Kündigung von Andreas Kutsche ist nicht nachvollziehbar. Deshalb hat der Betriebsrat auch nicht zugestimmt. Seit 10 Jahren trägt er die Zeiten der Aufsichtsratssitzung in das Dienstplansystem ein. Das hätte der Geschäftsleitung längst auffallen müssen. Zwar ist die Rechtslage zur Anrechnung als Arbeitszeit von Aufsichtsratssitzungen unklar, aber in anderen Aufsichtsräten ist es gängige Praxis, dass die Sitzungszeiten als Arbeitszeit angerechnet werden.

Ich fordere die Geschäftsleitung auf, diesen offensichtlichen Racheakt am Vize-Betriebsratsvorsitzenden   zurückzunehmen.

Als verdi-Mitglied war Andreas Kutsche maßgeblich an der Organisierung von Streiks und Warnstreiks beteiligt. Seien Zielstrebigkeit und sein konsequentes Handeln führten schließlich mit zum Abschluß  eines Pflegevertrages und zu Tarifsteigerungen. Ab 01.01.2020 ist das Klinikum wieder Mitglied des Kommunalen  Arbeitgeberverbandes.

Es ist erklärtes Ziel der Landespolitik eine höhere Tarifbindung und Flächentarifverträge zu erreichen. Dazu bedarf es starker Gewerkschaften und starker Arbeitgeberverbände. Alles was dem entgegensteht führt nicht zu Guter Arbeit und dient schon gar nicht der Fachkräftesicherung.